Gefahren für das Auto

Der Winter hat in Deutschland Einzug gehalten. Teilweise müssen die Autofahrer Schneeketten anlegen um sich in bergigen Gebieten fortbewegen zu können. Nicht nur für den Menschen ist die kalte Jahreszeit eine Belastung. Kälte, Schnee und die damit verbundenen schlechten Verkehrsbedingungen sorgen dafür, dass ebenso das Fahrzeug mit dem Winter zu kämpfen hat. Die Zahl der Verkehrsunfälle steigt im Winter stark an. Durch den Schnee verlängerte Bremswege und schlechte Sicht durch weniger Sonnenstunden lassen das tägliche Treiben auf Deutschlands Straßen im Winter gefährlicher werden. Doch für das Fahrzeug lauern auch andere Gefahren. Die städtischen Räumfahrzeuge streuen Salz auf die Straßen, damit sich kein Eis bilden kann. Dieses Salz gelangt leicht an die Karosserie des Autos und sorgt dafür, dass die Korrosion am Wagen schneller voranschreitet. Darum sollte man auch im Winter daran denken, regelmäßig das Auto vom Salz und Schneematsch zu befreien.
Setzt der Rost erst einmal an, ist er meist nur schwer aufzuhalten. Gerade der Unterboden ist bei Rostbefall stark angegriffen. Bei der Inspektion sollte darum unbedingt auch ein Blick auf den Rost am Unterboden geworfen werden. So kann man rechtzeitig erkennen, ob Teile des Fahrzeugs ersetzt werden müssen oder ob noch alles in Ordnung ist. Merkt man rechtzeitig, dass Teile anfangen zu rosten, kann man meist noch etwas dagegen tun. Ist es zu spät, müssen meist Ersatzteile bestellt werden. Dann folgt eine hohe Kfz-Rechnung. Um dies zu vermeiden, sollten regelmäßige Besuche in der Servicewerkstatt erfolgen. So lassen sich Folgekosten von Reparaturen minimieren. Die Inspektionskosten liegen in vielen Werkstätten unter den Kosten für eine Reparatur. Dennoch lässt sich eine solche teilweise nicht vermeiden. Ist die Rechnung zu hoch, sollte man diese von Experten überprüfen lassen. Idealerweise lässt man sich im Vorfeld der Reparatur einen Kostenvoranschlag erstellen. So kann man die Werkstattkosten schon einmal abschätzen und ein wenig Geld für die Pkw-Rechnung beiseite legen.
Eine weitere Gefahr sind die niedrigen Temperaturen. Beispielsweise können die Scheibenwischer an der Scheibe festfrieren und das Gummi beschädigt werden. Dann werden dort auch Reparaturen fällig. Unter Umständen kommt man gar nicht in das Auto, falls dieses über Nacht in der Kälte stand. Zugefrorene Türen lassen sich mit Spray zum enteisen vom Frost befreien. Hat man so etwas nicht zur Hand, bleibt einem nur abzuwarten. Ebenso kann bei sehr niedrigen Temperaturen der Treibstoff gefrieren, was unter Umständen schlecht für den Motor sein kann. Auch andere Flüssigkeitsleitungen im Auto können durch Gefrieren der Flüssigkeiten beschädigt werden. Solche Ursachen sind für den Mechaniker meist schwer ausfindig zu machen und sorgen für erhöhte Inspektionskosten.

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