Inspektion Braunschweig

Braunschweig ist mit einer Viertel Millionen Einwohner die zweitgrößte Stadt des Bundeslandes Niedersachsen und ist Bestandteil der im Jahr 2005 gegründeten Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg. Der Braunschweiger Löwe ist das Wahrzeichen der Stadt. Es wurde von Heinrich den Löwen übernommen, der aus dem Geschlecht der Welfen entstammt und als Heinrich III. Herzog von Sachsen, als Heinrich XII. Herzog von Bayern bekannt wurde.

Weiterhin gelten die beiden Türme der Andreas Kirche als zweites Wahrzeichen der Stadt. Diese Kirchtürme wiesen Reisenden schon seit jeher den Weg in die Stadt, durch die der Fluss Oker fließt. Ein weiteres historisches Baudenkmal ist das Braunschweiger Schloss, auf dem die größte Quadriga Europas zu finden ist. Bis Mitte der 1950er Jahre waren in Braunschweig vorwiegend Firmen der Konserven- und Maschinenbauindustrie angesiedelt. Dies veränderte sich in den Nachkriegsjahren und Braunschweig vollzog einen sogenannten Strukturwandel. Neue Firmen siedelten sich in und um Braunschweig an. Eins der wohl bekanntesten Unternehmen, die in Braunschweig bis Anfang der 1990er ansässig war, war der Computerhersteller Commodore. Von hier lief unter anderem der legendäre C64 vom Band. Er gilt noch heute als der meistverkaufteste Computer der Welt. Doch auch andere Branchen ließen sich in Braunschweig nieder. So stellt Braunschweig einen der wichtigsten Standorte für die deutsche Automobilindustrie dar.

So zum Beispiel die Büssing Automobilwerke, aus denen 1972 der Fahrzeug- und Maschinenbaukonzern MAN wurde. Ihre Fahrzeuge tragen noch heute das stilisierte Symbol des Braunschweiger Löwen in Ihrem Firmenemblem. Heute findet man die Firma im 20 Kilometer entfernten Salzgitter. Bereits im Jahr 1904 wurde in Braunschweig von der Automobil-Omnibus-Betriebs-Gesellschaft Braunschweig eine Omnibusstrecke zu Testzwecken eröffnet. Diese ist heute noch in Betrieb und ist die älteste Omnibusstrecke der Welt. Das erste Volkswagen Werk, auch „Vorwerk“ genannt, wurde im Jahr 1938 in Braunschweig eröffnet. Es existiert heute noch und stellt mit ca. 6.200 Beschäftigten den größten Arbeitgeber Braunschweigs dar. Hier wurden zum Beispiel die Lenkungen für den KDF Wagen, besser bekannt als VW Käfer produziert. Noch heute ist das Werk ein reiner Zulieferbetrieb für VW, wo ein Großteil der für VW benötigen Baugruppen und Teile produziert werden. Egal ob Hinter- oder Vorderachsen, Fahrwerksteile, Bremsen oder sämtliche in VW Modellen eingebauten Fußhebel. Alle diese Autoteile kommen aus Braunschweig. Da die Automobilindustrie Ihre Fahrzeuge immer mehr an den Grenzen der Belastbarkeit konstruiert, brauchen heutige Fahrzeuge wesentlich mehr Pflege und Wartung als noch in früheren Zeiten. Die verbauten Teile sind im Prinzip einer dauerhaften Maximalbelastung ausgesetzt, ermüden schneller und müssen somit auch immer häufiger gewartet oder ausgetauscht werden. Dies macht sich auch schnell bemerkbar, wenn man sein Fahrzeug in eine der unzähligen Kfz-Werkstätten Braunschweigs bringt. Immense Unterschiede im Hinblick auf Kosten und Service der Werkstätten fallen sofort ins Auge. Da lohnt sich ein genaueres unter die Lupe nehmen der Inspektionsrechnung.