Inspektion Dresden

Dresden ist als Hauptstadt des Bundeslandes Sachsen weit über die Grenzen Deutschlands bekannt. Mit einer Anzahl von ca. 523.000 Einwohnern, die sich auf eine Fläche von 328 km2 verteilen, ist Dresden die viertgrößte (flächenmäßig) deutsche Großstadt. Erstmalig erwähnt wurde Dresden im Jahr 1206, archäologische Funde weisen aber auf eine Besiedlung der Region schon in der Steinzeit hin. Dresdens Stadtgliederung besteht aus 10 Ortsämtern mit den dazugehörigen 9 Ortschaften. Nicht zuletzt durch seinen berühmten historischen Stadtkern ist Dresden für viele Touristen und Besucher aus aller Welt interessant und gehört somit zu den meist besuchtesten Städten im Osten der Republik. Nachdem im Krieg Großteile der Dresdener Innenstadt zerstört wurden, machte man sich nach dem Krieg an den Wiederaufbau der Stadt. Historisch wertvolle Gebäude wurden nach und nach wieder aufgebaut und rekonstruiert. Hierzu zählen unter anderem die Semperoper, die Frauenkirche oder auch das Schloss. Dies sind nur einige der zum heutigen Zeitpunkt vollständig restaurierten Gebäude.

Dresden gehört mit 63% Grün- und Waldfläche zu einer der grünsten Städte Europas. Auch durch das ehemalige Weltkulturerbe dem Dresdner Elbtal hat Dresden den Ruf einer naturbelassenen Stadt erhalten. Dennoch zeichnet sich Dresden durch ein äußerst gut ausgebautes Straßen- und Autobahnnetz aus. Vier Autobahnen und fünf Bundestraßen sorgen dafür, dass man aus allen Himmelsrichtungen gut nach Dresden und Umgebung gelangt. Die im Jahr 2006 fertiggestellte A 17 ermöglich z.B. eine Direktfahrt von Dresden nach Prag. Diese Strecke beträgt von Dresden aus nur 150 km. Deutlich mehr Kilometer muss man fahren, um zum Beispiel nach Berlin zu gelangen. Hier sind schon 200 km Straße zu absolvieren, um mit seinem Auto ans Ziel zu gelangen. Gerade in Bezug auf die in Dresden herrschende Verkehrssituation war die Stadtverwaltung in Dresden die letzten Jahre sehr aktiv. So wurden zum Beispiel die Lärmbelastung der 25 lautesten Straßen Dresdens im Jahr 1998 gemessen und im Jahr 2002 die dafür notwendigen Maßnahmen beschlossen. In einigen konkreten Fällen war es jedoch aus verschiedensten Gründen nicht möglich bauliche Veränderungen vorzunehmen. Teilweise sind die alten Straßen mit ihrem Erscheinungsbild in Dresden denkmalgeschützt, was dann dazu führt, dass auch das Kopfsteinpflaster erhalten werden musste.

Dieses Kopfsteinpflaster stellt gerade für viele Autofahrer ein nicht zu unterschätzendes Problem dar. Durch die ständigen Erschütterungen werden hier die Federung und Stoßdämpfer Ihres Fahrzeugs besonders gefordert. Mit gängigen Tests wie die Kontrolle des Nachschwingverhaltens Ihres Autos kann man vielleicht eine Tendenz über den Zustand dieser empfindlichen Bauteile erkennen. Wirklichen Aufschluss darüber ob ein Fahrzeug einen Besuch in der Werkstatt nötig hat, geben aber jedoch nur von Werkstätten ausgeführte Inspektionen. Diese sollten in regelmäßigen Abständen vom Halter des Fahrzeugs in Auftrag gegeben werden. Um nicht nachher ein böses Erwachen zu haben, bietet sich an die Inspektionsrechnung zu vergleichen bzw. nach Ausstellung prüfen zu lassen. Bald wird man feststellen, dass sich eine solche Kontrolle zumeist lohnt, da die Unterschiede der einzelnen Werkstätten doch sehr immens sein können und viele Werkstätten nicht selten Fehler in der Erstellung der Werkstattrechnung machen. Die Folgen einer Reparatur übersteigen die einer Inspektion bei weitem. Ist zum Beispiel die Federung oder auch eine Achsmanschette eines Fahrzeugs nicht mehr hundertprozentig in Ordnung, kann es schnell zu Folgeschäden, wie Achsbrüchen oder ähnlichem kommen. Dies kann dann im schlimmsten Fall schnell zu einem wirtschaftlichen Totalschaden führen. Besser zu früh als zu spät zur Inspektion lautet hier also die Devise.