Inspektion Ford Fiesta

Als Urgestein der Ford Baureihen, kann der Fiesta auf eine seit 1976 andauernde Karriere zurückblicken. Aktuell führt der amerikanische Autohersteller die siebente Version des Kleinwagens im Sortiment. In der ganzen Welt wird der Ford Fiesta gekauft und gefahren. Die Verkaufszahlen der neusten Generation können sich sehen lassen. Einen Rekord erzielte Ford mit der Produktion. Nach gut 33 Monaten wurden sensationelle 1.000.000 Ford Fiesta produziert. So schnell hat das vor dem Fiesta noch kein Modell geschafft. Kein Wunder, dass der kleine Stadtwagen in Europa das erfolgreichste Modell des amerikanischen Autobauers ist. Der Fiesta wird auf der ganzen Welt gebaut. Dabei ist der aktuelle Fiesta ein deutsches Gewächs, wurde in Köln entwickelt und dort auch zuerst gebaut. Neben dem Werk in Köln baut Ford aktuell den Fiesta in Spanien, Thailand, China und Amerika. Für Deutschland war das 1 millionste Exemplar jedoch etwas ganz besonderes, denn es lief im Werk in Köln vom Band. Hier wo die Produktion auch anlief steht nun auch der Rekord zu Buche.

Hinter dem Fiesta steht ein effektives Erfolgskonzept: Im Februar konnte der Stadtwagen zu Europas erfolgreichstem Kleinwagen avancieren. Parallel dazu gab es nur ein Modell, welches in diesem Monat häufiger verkauft wurde. Ford setzte große Stücke auf den Fiesta und dieses Vertrauen wurde belohnt. Nach einbrechenden Verkaufszahlen im Jahr 2010 konnte man dem Abwärtstrend bis Ende 2011 erfolgreich entgegenwirken.

Im Moment überzeugt der Kleinwagen auch in sportlicher Hinsicht. Ford stellte 2011 auf der Internationalen Automobilausstellung den Fiesta ST Concept vor und zeigt, wie Sportwagen der kleineren Fahrzeugklassen in naher Zukunft aussehen werden. Dabei paart sich Leistung mit Sparsamkeit. Bei 180 PS soll der Fiesta sehr wenig verbrauchen. Zudem findet auch die immer wichtiger werdende Umweltschonung einen Platz im Konzept der Amerikaner. Der sportliche City-Flitzer soll weniger als 140 g CO2 auf einer Strecke von einem Kilometer ausstoßen.

Fehler, die beim Fiesta bekannt sind, halten sich eher im kleinen Rahmen. Ein etwas klemmender Tankdeckel oder ein etwas häufiger durchbrennendes Abblendlicht sind solche Kleinigkeiten, die relativ schnell und kostengünstig behoben werden. Bei öfter auftretenden Fehlern zeigt sich Ford meist kulant und ersetzt die kaputten Teile anstandslos und kostenlos. Für andere Fehler, wie beim Radio, welches immer im Radiomodus startet, anstelle die zuletzt gewählte Musikquelle zu verwenden, reicht in den meisten Fällen sogar ein Software-Update vom Hersteller. Im Großen und Ganzen ist der Fiesta ein sehr taugliches Auto. Die Kosten für eine Inspektion sind regional sehr unterschiedlich und können zwischen 100 Euro und 300 Euro für die erste kleine Inspektion schwanken. Später fallen oft höhere Kosten an, da normalerweise mehr ausgetauscht werden muss.