Inspektion Gelsenkirchen

Bildeten früher die Kumpel aus der Zechen- und Hüttenarbeit den Großteil der Gelsenkirchener Bevölkerung, so ist Gelsenkirchens Bevölkerung heute ein buntes Potpourri aus allen verschiedenen Nationen der Erde. Mit 257.000 Einwohnern zählt Gelsenkirchen zu den großen Städten im Ruhrpott und landet immerhin auf Platz elf im Bundesland Nordrhein Westfalen Gelsenkirchen, was aufgrund des Abfackelns von überschüssigem Kohlegas den Beinamen „Stadt der 1.000 Feuer“ trug, liegt im Regierungsbezirk Münster. Mehrere Gebietsreformen und Eingemeindungen wie beispielsweise der Stadt Buer machten Gelsenkirchen zur Großstadt.

Gelsenkirchen ist in die 5 Stadtbezirke Gelsenkirchen- Nord, Süd, Mitte, Ost und West unterteilt. In diesen Bezirken findet man weitere 18 Stadtteile. In Gelsenkirchen Mitte so zum Beispiel den Stadtteil Schalke. Dieser ist durch seinen Fußballclub Schalke 04 über die Grenzen Deutschlands hinweg bekannt geworden. Der Verein zählt zu den erfolgreichsten Mannschaften des Landes und belegt in der ewigen Tabelle der Bundesliga Platz 9. Vor allem bekannt geworden ist der Club aus dem Ruhrpott durch seine treue Fangemeinde, die ihrer Mannschaft in blau-weißen Trikots fast zu jedem Spiel folgen. Als in den 1980iger Jahren die Schließungen der Zechen in Gelsenkirchen immer mehr zunahmen, suchte man schon früh nach Möglichkeiten eines Strukturwandels für die Stadt und lockte mit attraktiven Angeboten neue Industriezweige in die Stadt.

Der Plan ging auf und so ist Gelsenkirchen heute beispielsweise ein wichtiger Standort für die produzierende Sparte der Solar- und Photovoltaik Industrie. Eine Studie ergab, dass Gelsenkirchen auf Platz 4 der unternehmerfreundlichsten Städte Deutschlands liegt. Dies hat Gelsenkirchen seiner gut funktionierenden Kommunalpolitik und Infrastruktur zu verdanken. Alleine vier Autobahnen und vier Bundestraßen sorgen für eine perfekte logistische Umsetzung der verschiedenen Industriezweige in Gelsenkirchen. Auf insgesamt 1.500 Straßen tummeln sich auf einer Länge von 764 km 113.000 angemeldete PKWs, die das amtliche Kennzeichen GE tragen.

Aber nicht nur die Industrie der regenerativen Energien setzt auf Gelsenkirchen als Standort. Auch klassische Branchen wie beispielsweise die Erdölverarbeitung oder auch Autozulieferer haben in Gelsenkirchen ihren Sitz. So stellt die BP Gelsenkirchen/ Ruhr Oel an zwei Standorten in der Stadt petrochemische Produkte und Kraftstoffe her. Eine andere große Produktionsstätte im Stadtteil Schalke Nord ist die des weltweit operierenden Autoteilezulieferers TRW Automotive. Spezialisiert hat man sich bei dem Konzern mit weltweit mehr als 63.000 Mitarbeitern auf die Herstellung von Lenksystemen, Sicherheitsgurten, Airbags, Antiblockiersystemen oder auch Scheibenbremssystemen. Gerade bei letzteren ist es wichtig in regelmäßigen Abständen die Beschaffenheit der Bremsbeläge und auch der Bremsscheiben zu überprüfen.

Schnell passiert es sonst, dass man die Beläge solange fährt bis eigentlich so gut wie gar keine Beläge mehr vorhanden sind. Wenn das passiert, kann es richtig teuer werden, denn die Bremsscheiben werden durch den nicht mehr vorhandenen Belag von dem darunterliegenden Metallträger gebremst. So entsteht nicht nur ein hohes Sicherheitsrisiko, es fallen in solch einem Fall auch wesentlich mehr Kosten an, da dann die teuren Bremsscheiben gewechselt werden müssen. Durch eine große Inspektion kann man dies entgehen, denn ein Bestandteil ist die Überprüfung der Bremsanlage. Ein Vergleich der ca. 80 Kfz-Werkstätten Gelsenkirchens bietet sich hier an um Kosten zu sparen.