Inspektion Opel Corsa

Der Corsa D aus dem Kleinwagensortiment des deutschen Autobauers wird von Opel seit Oktober 2006 zum Verkauf angeboten. Der direkte Konkurrent des VW Polo, Fiat Punto oder Seat Ibiza erfreute sich bereits Ende 2006 einer für Opel unerwartet hohen Nachfrage. Bis Dezember wurden über 150.000 Exemplare bestellt. Opel setzt auf Zweckdienlichkeit und Nutzen seiner Autos. Das zeigt sich auch beim Corsa. Zwar hat der Corsa D in der Standardversion eine sehr magere Grundausstattung, zeigt aber gleichzeitig eine solide Verarbeitung.

Im ADAC-Test 2008 schnitt der Corsa recht gut ab. Er ist einmal in der 3-Tür-Variante oder als 5-Türer zu haben. Letzteren lässt Opel im spanischen Saragossa produzieren. Dieses Modell ist für den Stadtgebrauch besser geeignet als das 3-Türmodell. Die großen Türen des 3-Türers erleichtern zwar das Einsteigen für Fahrgäste auf die Rückbank, jedoch benötigt die Tür auch entsprechend viel Platz beim Öffnen. In Parkhäusern oder in engen Garagen kann es da schon knapp werden. Für ca. 12.000 Euro ist das Basismodell Corsa Selection als 3-Türer erhältlich. Preislich unterscheidet er sich nicht zum Konkurrenten VW Polo. Von der Ausstattung her kann dieser jedoch etwas mehr aufbieten. Im Vergleich zu den älteren Baureihen des Corsas wurde beim aktuellen Corsa D verstärkt auf das Design gesetzt. Dank des ecoFLEX Systems ist er zudem sparsamer und trotzdem leistungsfähig. Bei 95 PS verbraucht die 3-Tür-Version lediglich 3,5 Liter Dieselkraftstoff auf 100 Kilometer.

Im Januar 2011 verkaufte Opel den 11.000.000sten Opel Corsa. Die Bauserie zählt seitdem zu einer der erfolgreichsten weltweit.  Eine Ursache dafür könnte die Sonderserie sein, die Opel 2010 mit einer Preisreduzierung von über 20 % ins Rennen schickte. Für knapp 9.000 Euro stand der Opel Corsa Limited bei den Händlern zum Kauf bereit, eine Kampfansage des Rüsselsheimer Automobilunternehmens an die Konkurrenz im Niedrigpreissegment.

Der Corsa ist relativ wartungsarm. Wie bei jedem Wagen finden sich beim Corsa bekannte Fehler. So ist die Kupplung sehr anfällig und auch die Bremsen reagieren sehr hart bei Beanspruchung. Da Opel diese Probleme bekannt sind, werden die Reparaturkosten meist vom Hersteller übernommen. Die wenigen elektronischen Spielereien und Extras sorgen dafür, dass das Fahrzeug hier ebenfalls weniger anfällig ist. Frühere Modelle des Corsas sprachen vorwiegend ältere Menschen an. Design und Leistung genügten den Ansprüchen der jungen Generation meist nicht. Das Modell war vorwiegend ein zweckdienliches Fortbewegungsmittel. Die neueren Versionen überzeugen immer mehr junge Menschen, da Technik und die Entwicklung sportliche und gleichzeitig ökonomische Autos möglich machen. Preislich liegt Opel auch bei den Kosten der Inspektion mit an der Spitze. Eine kleine Inspektion beim Corsa (15.000 Km) kostet in etwa 150 Euro. Sollte Ihnen die Inspektion doch zu teuer werden, können Sie Ihre Rechnung hier hochladen und sie von unseren Experten auf Korrektheit prüfen lassen.