Inspektion VW Passat

Der erste Passat wurde 1973 der Öffentlichkeit vorgestellt. Er erinnerte in seiner Form stark an einen Audi. Das war jedoch nicht sonderlich bemerkenswert, denn dieses erste Modell wurde als Zweitvariante des Audi 80 für Volkswagen entwickelt. Da Audi von der Volkswagen AG aufgekauft wurde, wollte man bei VW vom Know-How profitieren.

Der neue VW Passat erinnert hingegen weniger an einen Audi und wird von VW als sehr hochwertig beworben. Es geht den Passat als Limousine und als Kombi, der besonders bei vielen Familienvätern sehr beliebt ist. Der Werbespot, in dem ein “Junior-Darth Vader” versucht, sich der “Macht” zu bedienen und letztendlich scheinbar beim neuen Passat erfolgreich ist, brachte dem VW Passat zusätzlich viele Sympathiepunkte in der deutschen Bevölkerung ein. Der Mittelklassewagen ist ab ca. 25.000 Euro zu kaufen und hat einige Highlights zu bieten. Zum Beispiel das Ambientepaket, welches den Innenraum für die Fahrgäste sehr angenehm gestaltet. Auch neue innovative Technikkonzepte, wie dem “Keyless Accesss” machen den neuen Passat benutzerfreundlich. Dabei braucht man das Auto nicht mehr aufzuschließen. Es genügt ein Berühren der Fahrertür und das Auto geht auf. Der Schlüssel wird dabei lediglich mitgeführt, jedoch nicht direkt benutzt.

Je nach Variante und Ausstattung kann man den Passat sogar mit Panoramadach und Müdigkeitserkennung ordern. Neben diesen gibt es weitere Assistenzsysteme, die Unfällen vorbeugen und helfen diese zu vereiteln. Neben dem Standard Passat gibt es auch die elegante Coupéversion des Passat CC und die sportliche Variante in Form des Passat R36 von VW Individual. Seit 2011 hat es Volkswagen geschafft mit dem VW Passat die Führungsposition im Segment der Mittelklassewagen zu erringen und BMW mit seiner 3er Serie auf den 2. Platz zu verweisen. Fast 9.000 Neuzulassungen des Passats waren dafür verantwortlich. Volkswagen setzt auf Nutzerfreundlichkeit und den Wohlfühleffekt bei der aktuellen Baureihe. Seit 2004 ist der VW Passat ein sehr beliebter Firmen- und Dienstwagen.

Das hat wahrscheinlich damit zu tun, dass das Passat-Modell neben seinem eleganten Auftreten und hoher Leistungswerte wenig Verschleißerscheinungen zeigt. Vorwiegend sind es elektronische Mängel, die den Vorgängermodellen des aktuellen Passat Probleme bereiteten. Größtenteils wurden diese für die jeweiligen Modelle ausgemerzt. Die Inspektionen für den Passat sind, wie bei VW üblich, das erste Mal nach 30.000 Km oder zwei Jahren und das zweite Mal nach 60.000 Km oder weiteren zwei Jahren fällig. Ob zeitliche Frist oder Distanz entscheidend ist, richtet sich danach, was zuerst eintritt, also ob man viel fährt oder eher weniger. Die Vertragswerkstätten haben für die Inspektionen feste Preise. Reparaturkosten fallen hingegen in sehr unterschiedlicher Höhe an und der Service sowie die Kosten sind nicht immer transparent. Lassen sie darum Ihre Werkstattrechnung mitgeben und von zu Hause aus stets prüfen. So haben Sie eventuell die Möglichkeit, einen Teil der Rechnungssumme einbehalten zu können. Viele Werkstätten lassen Zahlung per Überweisung zu, da den Kunden nicht zugemutet werden kann, über 1.000 Euro in bar mit sich zu führen.